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LinkedIn für KMU: Die unterschätzte Chance, die direkt vor Ihrer Nase liegt

  • Autorenbild: Remo Nyffenegger
    Remo Nyffenegger
  • 30. Okt. 2025
  • 3 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 24. Dez. 2025

Von Remo Nyffenegger | CRM, Marketing & Sales | LinkedIn-Schulungen


Viele KMU behandeln LinkedIn wie ein digitales Schaufenster: Logo rein, ab und zu ein Beitrag, fertig. Und wundern sich dann, warum nichts passiert. Dabei ist LinkedIn heute einer der stärksten Kanäle, um Vertrauen aufzubauen, Fachkompetenz zu zeigen und neue Kunden anzuziehen – ohne riesiges Werbebudget.

Der Haken: LinkedIn funktioniert nicht mit „wir müssten mal“. LinkedIn funktioniert mit Klarheit, Routine und Mitarbeitenden, die wissen, was sie tun.


Warum LinkedIn für KMU so gut funktioniert

1) Sichtbarkeit dort, wo Entscheider unterwegs sind

LinkedIn ist ein Business-Umfeld. Wer B2B verkauft, findet hier genau die Menschen, die Budgets und Probleme haben – und zwar ohne dass Sie ihnen „kalt“ nachrennen müssen.

2) Vertrauen schlägt Reichweite

KMU gewinnen selten über Lautstärke. Sie gewinnen über Glaubwürdigkeit: Projekte, Einblicke, Kundenstories, klare Haltung. LinkedIn ist dafür gebaut.

3) Mitarbeitende sind Ihr stärkster Hebel

Die Unternehmensseite ist nett. Aber echte Reichweite und echte Gespräche entstehen über Profile. Wenn Ihr Team sichtbar wird, multipliziert sich Ihre Präsenz – und zwar organisch.


Der häufigste Fehler: LinkedIn wird als Marketing-Spielzeug behandelt

Wenn LinkedIn „irgendwo im Marketing“ liegt, ohne Sales-Logik und ohne Führung, passiert genau das:

  • Inhalte wirken beliebig

  • Mitarbeitende posten nicht (oder posten cringe)

  • Es gibt keine Gespräche, keine Leads, keine Pipeline

LinkedIn ist kein Selbstzweck. LinkedIn ist ein Wachstumskanal, wenn er mit Sales, CRM und einer klaren Content-Routine verbunden wird.


Was KMU konkret gewinnen können

Mehr qualifizierte Anfragen (ohne Dauerwerbung)

  • klare Themenfelder (Was lösen Sie?)

  • wiedererkennbare Formate (Was kann man regelmässig liefern?)

  • einfache Call-to-Actions (Was sollen Interessenten als Nächstes tun?)

Schnellere Sales-Zyklen

Wenn Interessenten Sie bereits „kennen“, wird aus „Wer sind Sie?“ ein „Wann können wir sprechen?“.

Besseres Recruiting

Wer sichtbar ist, zieht passende Leute an. Punkt. Und Sie müssen weniger „betteln“ auf Jobportalen.


Der Gamechanger: individuelle Schulungen und Begleitung für Mitarbeitende

Jetzt kommt der Teil, den viele unterschätzen: Man kann Mitarbeitende nicht einfach ins kalte Wasser werfen und hoffen, dass sie Social Selling können.

Individuelle LinkedIn-Schulungen sind der Unterschied zwischen „Wir probieren mal“ und „Wir bekommen Resultate“.

Was in einer guten LinkedIn-Begleitung drin sein muss

  • Profile optimieren (Positionierung, Headline, About, Proof, Call-to-Action)

  • Social Selling Basics (Kontaktaufbau, Gesprächsstart, Follow-up ohne Schleimspur)

  • Content-Routinen (Ideen, Formate, Schreibhilfen, Redaktionsplan, Posting-Rhythmus)

  • Praxis-Training (echte Beispiele, echte Kommentare, echte Nachrichten)

  • Guidelines & Sicherheit (Ton, Do’s/Don’ts, Freigaben, Rollen)

  • Messbarkeit (Was ist ein Lead? Was wird im CRM erfasst? Welche KPIs zählen?)


Mein Lieblingssetup für KMU: kurze Trainings-Sprints + Begleitung im Alltag. Denn LinkedIn lernt man nicht in einer Präsentation. Man lernt es, wenn es am Montag um 08:30 Uhr trotzdem funktioniert.

So starten Sie richtig: ein pragmatischer 30-Tage-Plan


Woche 1: Klarheit

  • Ziel definieren (Leads, Recruiting, Expertise, Partner)

  • Zielgruppen und Themenfelder festlegen

  • Rollen klären: Wer postet? Wer kommentiert? Wer führt Gespräche?

Woche 2: Profile & Setup

  • Top-Profile im Team optimieren

  • Unternehmensseite aufräumen (Basics)

  • erste Content-Formate festlegen

Woche 3: Content-Routine

  • 6–10 Beiträge vorplanen (leicht, machbar, wiederholbar)

  • Kommentar-Routine definieren (täglich 10 Minuten reichen)

Woche 4: Social Selling & CRM-Verknüpfung

  • Gesprächsleitfäden für Nachrichten

  • Follow-ups strukturieren

  • Leads sauber ins CRM (damit nichts verpufft)


LinkedIn ist für KMU kein „Nice-to-have“. Es ist ein unfairer Vorteil – weil viele es immer noch halbherzig machen. Wer es sauber aufsetzt und Mitarbeitende befähigt, gewinnt Sichtbarkeit, Vertrauen und neue Kunden. Und ja: Das geht auch ohne Influencer-Gehabe.

Wenn Sie wollen, unterstütze ich Sie mit individuellen LinkedIn-Schulungen und Begleitung – abgestimmt auf Ihre Branche, Ihr Team und Ihre Sales-Realität. Damit es nicht nur gut aussieht, sondern Ergebnisse bringt.


Autor: Remo Nyffenegger – ich unterstütze KMU bei CRM-Einführungen, der Verzahnung von Marketing & Sales und mit LinkedIn- und Social-Media-Schulungen, damit aus Kontakten Kunden werden. Termin vereinbaren.


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