Sales-Schulungen für KMU: Warum ein einzelner Workshop selten reicht
- Remo Nyffenegger
- 24. Dez. 2025
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 24. Dez. 2025
Von Remo Nyffenegger | CRM, Marketing & Sales | LinkedIn-Schulungen
Eine Sales-Schulung an einem Tag kann motivieren. Sie kann Wissen liefern. Sie kann sogar kurzfristig Push geben.Aber wenn Sie erwarten, dass sich danach Verhalten, Gesprächsführung und Abschlussquote nachhaltig verändern, muss ich Sie enttäuschen: Einmal schulen ist wie einmal ins Fitness gehen. Nett. Aber kein System.
Gerade in KMU funktioniert Sales dann richtig gut, wenn Mitarbeitende mittelfristig
begleitet werden – mit Training, Feedback und echten Praxisfällen aus dem Alltag.

Warum Sales-Schulungen oft verpuffen
1) Theorie trifft Alltag – und verliert
Im Seminar klingt vieles logisch. Am nächsten Montag kommt: Zeitdruck, volle Inbox, anspruchsvolle Kunden. Ohne Begleitung fällt man zurück in alte Muster.
2) Kein Transfer in echte Situationen
Sales wird nicht besser, weil man es gehört hat. Sales wird besser, weil man es tut, reflektiert und verbessert: Telefonate, Meetings, Angebote, Einwände, Nachfassen.
3) Kein gemeinsamer Standard im Team
Ohne klare Standards macht jeder „sein Ding“. Das CRM wird unterschiedlich genutzt, Pipeline-Phasen sind Interpretationssache, Follow-ups werden vergessen.
4) Fehlende Routine killt den Erfolg
Nachfassen, Gesprächsführung, Deal-Management – das sind Routinen. Routinen entstehen nicht in einem Workshop. Routinen entstehen durch Wiederholung und Feedback.
Was nachhaltige Sales-Entwicklung wirklich braucht
1) Kontinuierliches Training in kurzen Sprints
Statt einem Marathon-Workshop: kurze, wiederkehrende Einheiten (z.B. alle 2–3 Wochen). Das hält Energie hoch und Umsetzung realistisch.
2) Coaching am echten Fall
Wir arbeiten mit Ihren realen Leads, Angeboten und Kundengesprächen. Keine Rollenspiele „im luftleeren Raum“, sondern:
Was sagen Sie, wenn der Preis kommt?
Wie strukturieren Sie ein Erstgespräch?
Wie führen Sie vom Bedarf zum nächsten Schritt?
3) Messbarkeit und Verantwortung
Sales ohne Zahlen ist Bauchgefühl. Wir definieren einfache Kennzahlen, z.B.:
Anzahl qualifizierter Erstgespräche
Follow-up-Quote
Conversion pro Funnel-Stufe
Angebotsquote / AbschlussquoteUnd ja: CRM gehört dazu, sonst bleibt es Wunschdenken.
4) Team-Enablement statt Einzelkämpfer
In KMU hängt zu viel an einzelnen Personen. Darum braucht es gemeinsame Standards:
Lead-Prozess und Pipeline-Phasen
Gesprächsleitfäden
Angebotsstruktur
Nachfassroutinen
Damit Sales skalierbar wird – auch wenn jemand Ferien hat.
Mein Ansatz: Sales-Schulung + Begleitung
Meine Sales-Schulungen sind kein Event. Sie sind ein Programm.
Typischer Aufbau (Beispiel):
Kick-off (1–2 h): Ziele, Funnel, CRM-Status, Team-Setup
Training (halb-/ganztags): Gesprächsstruktur, Einwandbehandlung, Next-Step-Logik
Begleitung über 8–12 Wochen: kurze Check-ins, Fall-Coaching, Umsetzung im Alltag
Optional: LinkedIn/Social Selling als zusätzlicher Lead-Kanal ins CRM
Das Ergebnis: nicht nur mehr Wissen, sondern bessere Gespräche, sauberere Pipeline, planbarere Abschlüsse.
Für wen das besonders Sinn macht
KMU mit 5–100 Sales-Mitarbeitenden
Teams, die „eigentlich gut sind“, aber zu wenig System haben
Unternehmen, die Leads generieren, aber zu wenig konsequent abschliessen
Organisationen, die CRM eingeführt haben, aber Sales-Nutzung verbessern wollen
Einmal schulen ist nett fürs Gewissen. Begleiten ist gut fürs Ergebnis.Wenn Sie Sales wirklich verbessern wollen, brauchen Sie kein Feuerwerk – sondern ein System, das über Wochen stabiler wird.
Wenn Sie möchten, zeige ich Ihnen in einem kurzen Gespräch, wie eine mittelfristige Begleitung für Ihr Team aussehen kann – pragmatisch, KMU-tauglich und mit Fokus auf Umsetzung.
Autor: Remo Nyffenegger – ich unterstütze KMU bei CRM-Einführungen, der Verzahnung von Marketing & Sales und mit LinkedIn- und Social-Media-Schulungen, damit aus Kontakten Kunden werden. Termin vereinbaren.
Inhaber Aletheia Marketing und Co-Founder «die Marketingexperten»
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